|

Rita
Böhm wurde 1939 in
Leipzig, Deutschland geboren und emigrierte 1959, um in internationalen
Architekturbüros in Marokko, Frankreich und Südamerika zu arbeiten. In Sao
Paulo, Brasilien leitete sie 25 Jahre ein eigenes Studio für Innenarchitektur
und Design.
Seit ihrer Jugend war sie
fasziniert von der japanischen Kultur. In Brasilien existiert seit dem Anfang
des 20. Jahrhunderts die größte japanische Kolonie außerhalb Japans. Mit den
japanischen Emigranten und ihren Nachkommen wurde japanische Kunst und Religion
zum bleibenden Bestandteil des brasilianischen multinationalen Lebensstils.
1965 kam sie in Berührung
mit dem japanischen Zen-Buddhismus der Soto-Sekte.
Zen-Meister
Ryotan Tokuda
wurde ihr Vorbild und Lehrer.
Mit ihm zusammen bemühte sie
sich viele Jahre um die Verbreitung des Zen-Buddhismus in Brasilien. Reisen und
Aufenthalte in Japan vertieften ihr Verständnis.
1983 wurde sie Schülerin des
berühmten Sumi-e Meisters
Massao Okinaka,
der am Japanischen Kulturinstitut in
Sao Paulo die Kunst der japanischen Tuschmalerei lehrte. 15 Jahre lang war er
ihr Freund und Meister. Mit ihm zusammen, nahm sie an internationalen Sumi-e
Ausstellungen in Japan, China, Korea und Europa teil .1997 war sie bereit, eine
eigene Schule zu eröffnen und die Tradition der Shijo-Schule in 4. Generation
fortzusetzen. Seit ihrem Weggang 1999 nach den USA führen ihre Schüler die
Tradition der Sumi-e Malerei in Brasilien fort.
Auch nach drei Jahren
Lehrtätigkeit in den USA (Kalifornien und Arkansas) führen ihre amerikanischen
Schüler ihre Arbeit fort.
Seit 2001 lehrt Rita Böhm
erfolgreich in Berlin, Deutschland, die bis dahin dort ziemlich unbekannte
Sumi-e Kunst und bemüht sich mit Ausstellungen, Liveperformances, Workshops und
fortlaufenden Kursen, dieser noblen Kunst auch in Europa Anhänger zu
verschaffen. |